MALAYSIA REISEZIELE

Kuala Lumpur – Moderne vs. Tradition

Reisebericht Kuala Lumpur

Reisebericht Kuala Lumpur

Von der einen Großstadt (Singapur) geht es in die nächste – Kuala Lumpur. Hier weicht die liebgewonnene Ordnung Singapurs wieder dem üblichen Chaos südostasiatischer Metropolregionen. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, beziehen wir unsere Unterkunft mitten in Chinatown. Was wir in Kuala Lumpur erlebt haben, was uns begeistert und was uns enttäuscht hat? Das erfahrt ihr in unserem Reisebericht Kuala Lumpur!

Kuala Lumpur – das unumstrittene kulturelle und ökonomische Zentrum Malaysias. Gerade einmal rund 1,6 Millionen Einwohner zählt die Stadt. Bewegt man sich durch seine Straßen, könnte man allerdings von einem Vielfachen ausgehen (Edit: Die Metropolregion zählt um die 8 Millionen, damit relativiert sich diese These oder bestätigt unser Gefühl).

Kulturell ist Kuala Lumpur äußerst vielfältig. Allerdings erleben wir zum ersten Mal auf unserem Trip eine so intensive indische Prägung. Zwar bevölkern die Stadt hauptsächlich Chinesen (ca. 50%) und Malaien (35%), aber die farbenfrohen Inder drücken der Stadt deutlich ihren Stempel auf. Björn und Hannah gefällt das – Like!

Nun aber zur Sache! Was kann man in Kuala Lumpur erleben? Was finden wir toll, was eher nicht? Los geht’s!

 

Anreise

Um es kurz zu machen. Via Luftbeförderungsapparat erreichten wir Kuala Lumpur von Singapur. Der Flughafen liegt deutlich außerhalb der Stadt, das ist allerdings kein Problem, da ein Zug, der Klia Ekpres, Stadt und Flughafen verbindet. Also rein in den Zug und ab zum Hauptbahnhof KL Sentral. Von dort erreicht man alle Teile der Stadt relativ easy mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Preise für Einzelfahrten sind spottbillig und bewegen sich im Bereich von 50 Cent bis 1 Euro.

 

Unterkunft

Marquee Guest House

Das Marquee Guest Houzz liegt mitten in Chinatown, direkt am Central Market. Dementsprechend wild, mancher mag es geschäftig nennen, geht es vor den Toren des Hostels zu. Wir sind hier für sechs Nächte (ca. 10 Euro pro Nacht) eingecheckt, würden aber sagen, dass drei Nächte auch ausreichen. Die Zimmer sind klimatisiert, haben keine Fenster und müffeln ziemlich. Sonst sind die Räume mit dem Allernötigsten ausgestattet, nämlich einem Bett. Das wars dann aber auch. Ihr könnt euch vorstellen, nicht gerade der perfekte Platz, um sich von dem Chaos des Großstadtdschungels zu erholen. Das W-Lan ist glücklicherweise in Ordnung, Netflix läuft, von daher passts!

Auch die Dachterrasse ist eigentlich ganz nice, durch die Bruthitze allerdings meistens ungenießbar. Leider kommt man dadurch auch nur wenig in Kontakt mit anderen Reisenden. Gefühlt kommen die Gäste aus zu vielen verschiedenen kulturellen und sozialen Schichten, um eine gut funktionierende Hostelcommunity zu bilden. Hier treffen strenge Muslime, legere Backpacker, indische Familien, chinesische Reisegruppen, durchgeknallte Reiseblogger und viele mehr, auf engstem Raum aufeinander. Ein buntes Treiben, aber leider meistens jeder für sich.

Die bereits erwähnte Lage ist, abgesehen vom erhöhten Stressfaktor, perfekt. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Laufdistanz, manche sogar direkt vor der Tür. Alles was man nicht erlaufen möchte, kann man bequem mit der Bahn oder dem Bus erreichen. Die Station Pasar Seni ist quasi nebenan. Auch Taxifahrten in der Innenstadt kosten selten mehr als 2 bis 3 Euro.

Eine Wohlfühloase ist das Marquee Guest Houzz nicht, dennoch eignet sich das Hostel für einen Stop-Over in Kuala Lumpur mit kleinem Budget.

Paloma Inn

Bei unserem zweiten Besuch in Kuala Lumpur bewohnten wir das Paloma Inn. Schönes, ruhiges Hotel direkt zwischen Bukit Bintang und Chinatown. Die Streetfood Straße Jalan Alor ist lediglich einen Katzensprung entfernt. Abgesehen davon hinterlässt das Hotel einen super Eindruck. Ruhig, gepflegt und sauber. Mit 15 € zwar über dem Budget, dafür bekommt man aber auch ein bisschen mehr.

Stepp Inn

Und noch eins. Auch das Step Inn dürften wir für zwei Nächte unser zu Hause nennen. Dieses Hostel, liegt auch super zentral zwischen Bukit Bintang und Chinatown in einer ruhigen Seitenstraße. Die besten Jahre dieses Hostels sind schon lange vorbei und so ist das ganze etwas, abgeranzt und müffelig. Für zwei Nächte aber voll ok.

 

Sehenswürdigkeiten

Es gibt defintiv viel zu sehen in Kuala Lumpur. Allerdings können die permanente Hitze und das hektische Treiben auf den Straßen, das Sightseeing in Kuala Lumpur durchaus anstrengend machen. Wir müssen uns eingestehen, dass wir uns häufig gehetzt und komplett durchgeschwitzt durch die Straßen gequält haben. Dennoch haben wir einige coole Hotspots in Kuala Lumpur entdeckt.

Central Market

Ist man mal wieder etwas ausgelaugt von der Hitze, kann man im Central Market KL ein wenig Schatten tanken. Die alte Markthalle beherbergt unzählige Stände und Geschäfte, die traditionelles malaiisches Handwerk verkaufen. Jede Menge Kitsch und gefälschte Waren findet man ebenfalls. Außerdem gibt’s einen preiswerten Foodcourt, der einen bunten Mix aus indischen, malaiischen, thailändischen und westlichen Speisen anbietet.

Die Halle und der Markt selbst sind nicht die schönsten, die wir bisher gesehen haben, trotzdem ist es ganz entspannt hier hindurch zu schlendern. Praktischerweise befindet sich direkt vor dem Central Market der Kasturi Street Walk.

Chinatown – Kasturi Street Market

Die Kasturi Street ist eine bunte Straße mit einigen Markt- und Essenständen. Wie überall in Chinatown bekommt man hauptsächlich gefälschte Waren angeboten. In Kombination mit dem Central Market, ist die Kasturi Street aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Chinatown – Petaling Street

Von der eben erwähnten Kasturi Street fällt man einmal um und befindet sich in der Petaling Street. Die wohl bekannteste Straße in Chinatown ist für den Verkehr gesperrt. Da die engen Gassen mit Verkaufsständen zugepflastert sind, hätte der Verkehr ohnehin keine Chance. Hier tummeln sich Einheimische, Touristen und Verkäufer in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft.

Und tatsächlich kann man hier echte Schnäppchen schlagen. Zwar sind die Waren größtenteils gefälscht, aber es gibt auch Stände die darauf verzichten all ihre Waren mit den Logos weltbekannter Firmen zu verzieren. Manche Plagiate sind jedoch so gut gemacht, dass man zuschlagen sollte. Ich meine, wo bekommt man sonst Nike Sneaker für 10 Euro? Über deren Haltbarkeit können wir leider nicht berichten, da ich es vorgezogen habe Trekkingsandalen zu kaufen, um meinen Flip Flop geschädigten Rücken zu entlasten. Diese halten bisher einwandfrei.

Wenn du den asiatischen Großstadttrubel liebst und suchst, kommst du hier definitiv auf deine Kosten. Und auch sonst empfehlen wir einen Besuch in Kombination mit dem Central Market und der Kasturi Street.

Petronas Twin Towers

Das mit Abstand bekannteste Wahrzeichen von Kuala Lumpur sind die Petronas Towers. Die Zwillinge bilden das Zentrum des Businessdistricts KLCC. Mit 452 Metern zählten sie lange Zeit zu den höchsten Gebäuden der Welt. Zu den eindrucksvollsten zählen sie immer noch, denn die Fassade aus rostfreiem Stahl gibt den Türmen den Look zweier überdimensionierter Raketen.

Leider entstehen rund um die Towers immer mehr dieser Megakomplexe. Daher ist der Blick auf die Petronas Towers aus vielen Winkeln der Stadt verdeckt. Im herrlichen Park direkt vor den Türmen findet man jedoch den perfekten Platz, um die architektonische Meisterleistung auf sich wirken zu lassen.

Man kann auch eine Aussichtsplattform und die Brücke auf den Towers besuchen. Von Dienstag bis Sonntag sind die Plattformen geöffnet. Tickets dafür bucht man am Besten online. Da das Ticket stolze 85 Ringit kostet, haben wir uns den Luxus nicht gegönnt und uns mit der Außenansicht begnügt.

Direkt zu den Füßen der Petronas Towers findet man eine riesige Mall, in der man die originalen Pendants zu den Waren der Petaling Street erwerben kann. Wer also Lust auf Shopping hat, ab dafür!

Petronas Twin Towers

Die Twin Towers vom KLCC Park

 

Petronas Towers Kuala Lumpur

So siehts dann aus, wenn man drunter steht! Coolio!

 

KL Tower

Ein weiteres prägendes Element der Skyline von Kuala Lumpur ist der 421 Meter hohe Menara Kuala Lumpur, bzw. KL Tower, a.k.a. Fernsehturm. Er steht auf einem 90 Meter hohen Hügel und überragt damit sogar die Petronas Towers. Kein Wunder also, dass etliche Touristen den Blick von der Aussichtsplattform genießen wollen. Wir wollen das auch, aber knapp 20 Euro, um auf die höchste Aussichtsebene zu gelangen, sind es uns dann doch nicht wert. Zumal abends noch ein Besuch in der Heli Pad Rooftop Bar wartet :).

Rund um den Tower findet man den KL Forest Eco Park. Der Park bildet einen der wenigen innerstädtischen Regewälder der Welt. Wie für einen Regenwald üblich, ist dieser dicht bewachsen. Deshalb bezwingt man ihn am Besten, indem man den Hängebrücken in den Baumkronen folgt. Mit etwas Glück begegnet man einigen Affen oder sonstigen Dschungelbewohnern.

 

KL Tower

Der KL Tower bei Nacht

 

Menara Kuala Lumpur at night

und nochmal…dieses Mal mit Mond 🙂

 

Heli Lounge Bar

Warum sollten wir für 20 Euro auf den KL Tower fahren, wenn man das Geld auch in alkoholische Erfrischungsgetränke in einer angesagten Rooftop Bar investieren kann? Wie es Rooftop Bars so an sich haben, liefern sie einen tollen Ausblick auf die Skyline inklusive. Win Win Situation.

Aaaber die Heli Lounge Bar Kuala Lumpur ist nicht nur irgendeine Bar, sondern einzigartig. Warum? Weil die Drinks hier auf einem Helikopterlandeplatz ohne feste Absperrung serviert werden. Ist das nicht verrückt? Die Plattform wird immerhin von einem Absperrband begrenzt, bietet aber trotzdem ein wunderbares 360 Grad Panorama.

Wir finden uns zur Abenddämmerung in der Bar ein und sind wirklich geflasht. Man hat einen herrlichen Blick auf die Petronas Towers, genauso wie auf den KL Tower und natürlich den Rest der Stadt. Von hier oben wirkt alles viel entspannter und der Lärm der Straße ist wie weggefegt. Hier können einem die pulsierenden Verkehrsadern Kuala Lumpurs egal sein.

Konsequenterweise empfehlen wir euch, die Heli Lounge Bar gegen 18 Uhr aufzusuchen, da sich das Heli Pad relativ schnell füllt. So könnt ihr schon entspannt am Drink nippen, während andere verschwitzt einen Platz suchen. Nice!

Tagsüber ist das Heli Pad übrigens noch in Gebrauch. Das ist schon cool. Für uns der absolute Geheimtipp für Kuala Lumpur.

Roof Top Bar in Kuala Lumpur

Die Gang zelebriert

 

Heli Pad Rooftop Bar

Und noch eines, ohne unsere hübschen Gesichter 🙂

 

View from the Heli Lounge Kuala Lumpur

Bekanntlich kann auch ein schöner Rücken entzücken. Aussicht auch gut!

 

Rooftop Bar Kuala Lumpur

Zwei Fremde machen ein Selfie, dabei sind die Towers doch in der anderen Richtung?

 

Merdeka Square

Der Merdeka Platz (Platz der Unabhängigkeit) ist das Zentrum des kolonialen Kuala Lumpurs. Seit der Unabhängigkeit und dem Rückzug der Briten im Jahr 1957 weht hier die Malayiische Flagge an einem der höchsten Fahnenmasten der Welt. Rund um den Platz, der zu Kolonialzeiten als Cricket Feld der Engländer diente, reihen sich einige beeindruckende Bauten aus dieser Zeit. Da wir hier eigentlich nur vorbei geschlendert sind, kann ich euch leider nicht genau sagen, um welche Bauten es sich handelt und welchem Zweck sie dienen. Sorry :).

Batu Caves

Die Batu Höhlen liegen einige Kilometer vom Stadtkern entfernt. Vom Hauptbahnhof KL Sentral fährt allerdings eine Bahn genau zu den Höhlen.

Nach einem kurzen Walk entlang einer Fußgängerzone erreicht man auch schon die Hauptattraktion. Zu erst erblickt man die gigantische, goldene Buddhastatue, die schimmernd über die heiligen Stätten wacht. Hier böte(?) sich ein Eins A Fotomotiv, wäre nicht alles rund um die Statue mit hässlichen Gebäuden zugeklatscht. Das nimmt leider viel der Mystik und Atmosphäre. Ich möchte nicht pauschalisieren, aber irgendwie haben die Asiaten ein Talent dafür tolle Attraktionen zuzubauen. Schade drum.

Dann beginnt allerdings erst der anstrengende Part der Tour, denn die vielen Treppen hinauf zu den Batu Höhlen sehen schon von unten beschwerlich aus.

In der Schwüle der Mittagshitze kraxeln wir die vielen Stufen hinauf. Massen anderer Touristen tun es uns gleich. Als wir oben angelangt sind, empfängt uns eine kühle Brise aus der riesigen natürlichen Halle. Wir sind beeindruckt von der schieren Größe dieser steingewordenen Kathedrale. Genauer gesagt ist die Kathedrale eigentlich ein Tempel, bzw. mehrere Tempel. Diese wurden überall in der Höhle in die Wände gehauen, sind aber nicht übermäßig spektakulär. Uns beschäftigt eher die Frage wie oft hier wohl größere Steine von der Decke fallen? Jedenfalls hängen bedrohlich viele Tropfsteine an der hohen Höhlendecke.

Nach einer halben Stunde Höhlenforschung zieht es uns zurück ans Tageslicht. Dieses ist nur noch bedingt vorhanden und tiefhängende Regenwolken verheißen nichts Gutes. Dementsprechend schnell hasten wir zurück zum Zug, bevor Petrus seine Schleusen öffnet. Mit den ersten Tropfen springen wir ins Abteil.  Puh, Glück gehabt!

Die Höhlen sind auf jeden Fall einen Besuch wert, mehr als 3 Stunden muss man inklusive Anfahrt aber nicht einplanen. Zumindest wenn man gut zu Fuß ist. Lässiger Kurztrip :).

 

Batu Höhlen Kuala Lumpur

Big Buddha is watching you!

 

Batu Caves Tempel

Gebet in einem Tempel der Batu Höhlen

 

Batu Caves Kuala Lumpur

Steingewordene Kathedrale! Die Beschreibung passt oder?

 

Kampung Baru

Ein Dorf in der Großstadt. So könnte man es wohl beschreiben. Denn das Kampung Baru besteht hauptsächlich aus traditionellen malayischen Häusern und schmalen Sträßchen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, während direkt hinter dem kleinen Viertel die Wolkenkratzer an den Wolken kratzen. Gegensätze, die größer kaum sein könnten. Auf der einen Seite das provisorische Holzhäuschen mit kleinem Garten, auf der anderen Seite der Straße die verspiegelten Bürotürme. Wir genießen unseren Spaziergang durch das verhältnismäßig ruhige Viertel, das übrigens auch für sein ausgiebiges Street Food Angebot bekannt ist.

 

Kampung Baru Kuala Lumpur

Das Bild zum Titel: Moderne vs. Tradition

 

Bukit Bintang

Hier herrscht Kommerz und Konsum, denn die Bukit Bintang wartet gleich mit mehreren Einkaufszentren auf. Nicht umsonst, gilt sie als berühmtes Shoppingparadies. Aus ganz Asien reist man an, um hier sein Geld auszugeben. Da wir keines haben, bestaunen wir nur die Megamalls und schlendern entlang der belebten Straße.

 

Restaurant Tipps

Central Market

Der Foodcourt im Central Market bietet einen bunten Mix an Gerichten aus aller Welt. An den vielen kleinen Restaurants sucht man sich einfach das aus, was einen am meisten anmacht. Die Preise sind wirklich fair, die Atmossphäre ist eher trist. Wer häufiger lokale Küche isst kennt’s :).

Jalan Alor

Das Foodie Paradies liegt nur eine Straße von der Bukit Bintang entfernt. Hier gibt’s Street Food en Masse und in guter Qualität. Mittags ist hier tote Hose aber dafür bekommt man authentisches Streetfood a la Nasi Campur. Abends verwandelt sich diese Straße in ein Schlemmer- und Touristenparadies. Essen soweit das Auge reicht. Aber nicht nur die Jalan Alor verwandelt sich in einen Foodmarket sondern auch alle umliegenden Straßen in denen es aber wesentlich ruhiger zugeht. Übrigens ist in der Changkat Bukit Bintang, eine Querstraße der Jalan Alor jeden Abend ordentlich Party geboten.

Vinni Jeyaa Banana Leaf Curry House

Wer in Chinatown hunger bekommt sollte dem Vinni Jeyaa Banana Leaf Curry House einen Besuch abstatten. Von außen eher unscheinbar, tischt es innen ein Buffet vom Allerfeinsten auf. Es gibt alles von Vegetarisch bis Fleisch und Fisch. Dazu wählt man Reis oder noch besser köstliches frisch gemachtes Naan Brot oder Roti. Wir waren hier gleich zweimal.

Merchant’s Lane Cafe

Auf der Suche nach einem hippen Cafe macht man am besten in der Merchant’s Lane Halt. Über eine leicht zu übersehende Tür gelangt man in dieses fesche Cafe mitten in Chinatown. Wir glauben, ein aboluter Geheimtipp. Wir konnten leider nur gucken, da die Getränke und Speisen für unser Budget ein wenig zu teuer waren. Für den normalen Reisegeldbeutel aber definitiv erschwinglich.

Fazit

Es ist heiß, es ist stickig, es ist anstrengend, laut und chaotisch. Quasi der Gegenentwurf zur Entspannungskur in Bad Waldsee. Wer also zu entspannt ist oder an einem Anti Burn Out leidet, findet hier den Ort für seine Therapie. Wir sind ehrlich gesagt keine Fans dieser Stadt geworden. Wir glauben, dass uns einfach der Rückzugsort gefehlt hat. So standen wir ständig unter Strom und konnten kaum mal durchatmen. Da aber jeder eine zweite Chance verdient hat, werden wir das nächste Mal ein Quartier am Stadtrand beziehen und von dort unsere Streiftouren starten, vielleicht werden wir dann ja doch noch warm mit KL.

Kulinarisch hat Malaysia dagegen eingeschlagen, wie eine Bombe. Die Vielfalt und die Preise sind einfach unschlagbar. Boom!

 

Gossip

Work, Work, Work – Der Super GAU ist eingetreten. Wir werden arbeiten. Hart, ehrlich, ohne Lohn, aber dafür am palmig, sonnigen Sandstrand von Koh Rong. Im September wird quasi erprobt, ob wir noch in der Lage sind, einem geregelten Tagesablauf nachzugehen. Für ein Bett, Brot und Wasser werden wir schufften, bis wir den Feierabend am Strand mit einem Drink bei Sonnenuntergang genießen. Hoffe ich! Also alles halb so wild.

Geburtstag in Planung – Da nach Kuala Lumpur mein Geburtstag auf dem Programm stand, hatte ich bis dato keine Ahnung wohin die weitere Reise führt. Hannah hat irgendwas geplant. Was das ist? Keine Ahnung. Aber ihr erfahrt es im nächsten Blogeintrag.

 

Fakten

Fakten Kuala Lumpur

Alles wichtige auf einen Blick – Unsere Fakten für deinen perfekten Kuala Lumpur Trip

 

Batu Höhlen Kuala Lumpur

Auch Affen machen Mittagspause – Batu Caves

 

Kuala Lumpur

Zum Schluss ein wenig Street Fotografie

 

Kuala Lumput Reiseblog

und nochmal…Hannah ist irgendwie auch immer schneller als ich unterwegs 🙂

 

Tilt Shift KL

Und noch ein kleines Tilt Shift Bild von den Batu Caves…das wars jetzt.

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