INDONESIEN REISEZIELE

Canggu – Chillout in der Blogger WG

Reisebericht Canggu

Reisebericht Canggu

Canggu ist DAS kreative Zentrum für Freelancer, Start Up Unternehmer und Aussteiger. Das Städtchen gibt sich äußerst westlich und zieht Expats (Auswanderer) aus aller Welt an. Kaum überraschend also, dass hier allerei Hipsterläden, Boutiquen und stylische Cafés zu finden sind. Wir haben das Glück während unseres Aufenthalts bei zwei anderen Bloggerpärchen unterzukommen. Natürlich passiert in so einer Wohngemeinschaft jede Menge. Im heutigen Blog lassen wir euch an unserer Daily Soap in Canggu teilhaben. Natürlich berichten wir in unserem Reisebericht Canggu wie immer auch von unseren Erlebnissen und Eindrücken.

 

Anreise

Eigentlich gibt es zur Anreise nach Canggu wenig zu berichten. Von Jimbaran nehmen wir uns ein Uber Taxi für umgerechnet 6 Euro, um unser Domizil, die Villa Coconut, zu erreichen. Leider gestaltet sich das Reisen via Uber auf Bali nicht ganz so einfach, da sich die Taxifahrer gegen das deutlich günstigere Angebot von Uber auflehnen. Dementsprechend sind Uber Fahrer nicht allzu gerne gesehen und dürfen gewisse Gebiete garnicht anfahren, beziehungsweise nur Leute ausladen aber keine Aufträge entgegen nehmen.

Die Sperrgebiete werden dabei nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern von den lokalen Taxiunternehmen für sich beansprucht. Missachtet ein Uberfahrer die Sperrzonen, kann es durchaus zu eindeutigen Drohungen oder gar handfesten Auseinandersetzungen mit den örtlichen Fahrern kommen.

Um diesen Umstand zu umgehen, kann man Uber Taxis häufig zu Supermärkten bestellen oder eben in ruhige Gebiete, die nicht von der Öffentlichkeit eingesehen werden, wie zum Beispiel die Villa Coconut. Welch ein Glück :D. Generell ist Uber in Bali eher ein schwieriges und vor allem zeitraubendes Thema.

Uber in Bali

Unser lustiger Uber Fahrer von Jimbaran nach Canggu

 

Villa Coconut

Schon längere Zeit verfolgen wir die Reise der beiden Blogger Pärchen Pamgi on tour und Storyflow. Daher wussten wir, dass sich die vier gerade in Canggu aufhalten. Schlau wie wir sind, haben wir uns direkt bei ihnen nach einer coolen Unterkunft erkundigt.

Wie das Schicksal so will, haben Melli und Flo von Storyflow und Angie und Pam von Pamgiontour drei Tage vor unserer Ankunft eine Villa mit vier Schlafzimmern angemietet. Hier wollen sie ihren Traum vom Digitalen Nomadensein verwirklichen. Da folglich noch zwei Schlafzimmer leerstanden, boten uns die Bloggerkollegen einen Platz in der Villa an, welchen wir natürlich dankend annahmen.

Aufgeregt wie kleine Kinder stehen wir vor dem großen Holztor zur Villa. Man trifft ja nicht jeden Tag auf andere Blogger, noch lebt man gemeinsam mit ihnen in einer Kommune. Zwar haben wir alle schon gegenseitig in unseren Blogs gelesen, dennoch ist ein persönliches Treffen nochmal etwas komplett anderes.

Wir betreten also die Einfahrt zur Villa. Mächtige, weiße Säulen umrahmen das Eingangsportal des Anwesens und wir sind gespannt was uns darin erwartet. Klopf! Klopf! Schon öffnet uns Angi die Türe und heißt uns in der Villa Coconut willkommen. Kurz darauf eilt auch der Rest der Crew herbei, um sich persönlich vorzustellen. Die Jungs schauen die NBA Finals und bieten mir ein Bier an – da sage ich natürlich nicht nein und fühle mich sofort heimisch. Hatte schon fast vergessen, wie schön es ist gemütlich Sport zu schauen. Hach!

Natürlich wird uns auch gleich unser Zimmer präsentiert, welches mit Klimaanlage und eigenem Bad aufwartet. Eins A also! Auch hier fühlen wir uns sofort wohl. Da die Vier erst vor zwei Tagen eingezogen sind, spielt das Internet anfangs allerdings etwas verrückt. @Flo: Haste das inzwischen im Griff?

Zur Feier des Tages geht es abends zum Mexikaner und auf ein Bier. Witzigerweise das erste nicht indonesische Essen während unserer bisherigen drei Wochen auf Bali. Angesichts dessen war es für uns doppelt besonders.

Villa mit Pool Canggu

Nach dem 100. Anlauf war dieses Bild dann auch endlich im Kasten 😀

 

Pool Villa Coconut

Vorne: Björn, Hinten: Simon und Pricilla

 

Villa Coconut Canggu

Chillin at the Pool

 

Villa Canggu

Unser zu Hause für 1 Woche

 

Villa Coconut Crew

Pamgi on tour

Pam (Philipp) und Angi haben Stuttgart verlassen, um sich als digitale Nomaden zu versuchen. Ähnlich wie wir, sind sie seit Anfang des Jahres unterwegs und haben nun Canggu, als Basis für ihre Arbeit und Ausgangspunkt für ihre weiteren Reisen auserkoren. Pam kommt aus Stuttgart, ein waschechter Schwabe also, während seine bessere Hälfte ursprünglich aus der Schweiz stammt. Zusammen bilden die beiden das Reiseduo Pamgiontour, deren Instagram Kanal wir ausdrücklich empfehlen können. Immer wieder pures Entertainment :).

www.pamgiontour.com
www.facebook.com/pamgiontour
www.instagram.com/pamgiontour

Storyflow

Ein Schweizer kommt selten allein, denn Melli und Flo kommen ebenfalls aus unserem schönen Nachbarland. Die beiden sind echte YouTube Profis und haben sich daher auf das Bewegtbild spezalisiert. Im Moment kann man auf YouTube ihren Daily Vlog verfolgen, in dem wir hier und da auch eine kleine Rolle einnehmen dürfen. Man merkt wirklich, dass die beiden vom Fach sind, denn ihre Videos sind echt huere guet (schwitzerdütsch für derbe geil).

www.youtube.com/storyflow
www.facebook.com/storyflow
www.intagram.com/storyflow
www.storyflow.ch

Simon

Reunion mit unserem Hamburger Reisebuddy aus Kuta. Simon hat sich das letzte Zimmer in der Villa geschnappt, was uns wirklich wahnsinnig freut. Inzwischen hat der 1,95 Meter Hüne ein neues Surfbrett gekauft, das meiner und auch seiner Meinung nach deutlich zu klein für ihn ist :). Dennoch verneige ich mich vor unserem Surfmentor, mit dem wirklich immer gut Schnacken ist! Es wurde eine Menge Seemannsgarn gesponnen und das eine oder andere Bier die Elbe runter gekippt! Ahooi!

Priscilla

Die letzte im Bunde, ist wohl die Edelste – Priscilla! Etliche Annäherungsversuche von Simon ließen sie kalt. Dennoch wurde sie von allen ins Herz geschlossen – unsere schwimmende Schwanenprinzessin. Die uneingeschränkte Herrscherin über den Pool der Villa und der wohl aufgeblasenste Schwan, den ich bisher gesehen habe. Könnte vielleicht daran liegen, dass Priscilla ein Floatie, bzw. ein aufblasbarer Luftmatrazen Schwan ist :).

 

Daily Life in Canggu

In Canggu bremsen wir unser Reisetempo von fast Lichtgeschwindigkeit auf  Schritttempo herunter, um vor der Weiterreise nach Thailand noch etwas Kraft zu schöpfen. Wir genießen die Arbeit an unserem Blog und den regen Austausch mit den anderen Bloggern. Man plaudert aus dem Nähkästchen, jammert über Blogger Problemchen, prahlt mit abgefahreren Reiseerlebnissen und gefährlichem Halbwissen. Quasi eine Blogger Selbsthilfegruppe :D.

Die Villa bietet eine großzügige offene Küche, weshalb wir zumindest unser Frühstück selbst zubereiten. Auf dem Speiseplan stehen Spiegelei, Avocado, Toast, Peanut Butter und leckerer Bali Kaffee. Lässt sich also aushalten.

Unser Mittag- und Abendessen nehmen wir standesgemäß in einem der nahegelegenen Warungs ein, oder holen uns was Leckeres mit in die Villa. Das Nasi Goreng vom Straßenhändler für schlappe 10k (60 Cent) ist schlicht der Hammer und auch das nächste Warung bietet eine wunderbare Auswahl in seiner Buffettheke. Auch dafür muss man nicht mehr als 2 Euro berappen. Abgerundet wird das Ganze von frischen Früchten vom Obststand. Hier sollte man unbedingt die Schlangenfrucht, genannt Salak, probieren. Die Schale erinnert an Schlangenhaut, das Innere an Knoblauch. Geschmacklich würde ich die Frucht zwischen Ananas und Litschi einordnen. Am Besten ihr versucht es einfach selbst :).

Die sonstige Zeit verbringen wir am, im und um den Pool. Auch das morgendliche Sportprogramm fällt, im klimatisierten Zimmer und dem Wissen danach in den kühlen Pool springen zu können, realativ easy. Wir gewöhnen uns schnell an den Komfort und haben Probleme, diesen nach nur einer Woche, wieder aufzugeben. Wie immer, wenn man einmal Ruhe gefunden hat, vergeht die Zeit schneller als man Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän sagen kann.

Abends sitzen wir meist gemeinsam auf der kleinen Terrasse und genießen das ein oder andere Bintang oder Bali Hai. So haben wir uns das vorgestellt. Wie überall auf Bali, fallen die Temperaturen gegen Abend deutlich und eignen sich perfekt, um sich von der Hitze des Tages abzukühlen.

Sonnenuntegang Pereneran

Abendritual – Beer & Beach

 

Sunset in Canggu

Ein Sonnenuntergang der Extraklasse

 

 
VW Bus Bar

Im hippen Canggu darf eine VW Bar natürlich nicht fehlen

 

Drachensteigen am Strand

Bali-Hobby #1: Drachensteigen

 

Canggu City

Unsere Villa befindet sich in Pereneran, das einige Parallelstraßen vom Zentrum Canggus entfernt liegt. Das Doofe dabei ist, dass die Strände bzw. Ortskerne nicht durch eine direkte Straße miteinander verbunden sind, sodass man immer etwas ins Landesinnere zur Hauptstraße fahren muss, um dann wieder zurück Richtung Küste und Canggu zu fahren. Etwas verzwickt das Ganze. Glücklicherweise hat uns die Villa Crew einen geilen 125er Roller besorgt, der die 10 minütige Fahrt, bei eigentlich nur 1 km Luftlinie, zu einem Erlebnis macht.

Canggu selbst ist, wie eingangs schon erwähnt, ein durchgestyltes Städtchen, das durchaus ein angenehmes Flair versprüht. Die allgegenwärtige Surferattitüde läd ein sich zurückzulehnen und die Gedanken schweifen zu lassen. Vermutlich trifft man hier deshalb auch so viel kreative und alternative Persönlichkeiten. Das entspannte Ambiente sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier hart gearbeitet wird und wirklich wunderbare Projekte und Ideen entstehen.

Überall sprießen neue kleine Geschäfte und Unternehmen aus dem Boden. Canggu liegt im Trend und der Hype scheint grade erst Fahrt aufzunehmen. Jedenfalls macht es Spaß durch die Straßen zu laufen und die Stadt zu erkunden.

Canggu City

Der hippe Love Anchor Markt im Stadtzentrum Canggu’s

 

Canggu City

Model des Tages

 

Love Anchor Market Canggu

Shopping, Shopping, Shopping

 

Deus Ex Machina Shop

Deus Ex Machina Shop in Canggu

Mural in Canggu

Old Mans Market

Am Tag unserer Abreise steht noch ein Highlight auf dem Programm – der Markt an der legendären Old Mans Bar in Canggu. Hier ist das Motto, sehen und gesehen werden. Allerlei stylische Leute aus aller Welt, finden sich rund um die Old Mans Bar ein, um zu shoppen, zu quatschen, ein frühes Bier zu trinken oder einfach das Good Life zu zelebrieren.

Beim vielfältigen Angebot der zahllosen, kleinen Stände ist für jeden was dabei. Erschwingliche Designer Klamotten von aufstrebenden Modelabels, lässiger Schmuck, innovative Kunst und allerlei Dekoartikel füllen die Ladentheken der entspannten Verkäufer. Natürlich steht auch eine ordentliche Auswahl an kleinen Food- und Getränkeständen zur Verfügung, bei denen man interessante Kreationen fernab des Mainstream probieren kann. Dabei sollte man beachten, dass die Preise meist westlich sind, was in anbetracht der liebevollen Handarbeit aber vollkommen gerechtfertigt ist.

Wir nehmen uns die Zeit, bummeln ausgelassen durch die kleinen Gassen und müssen uns zurückhalten damit wir keinem Shoppingrausch verfallen. Das Motto lautet: Schauen, anfassen aber eher nicht kaufen. Schade, denn man hätte sich hier komplett neu einkleiden können. Im nächsten Urlaub dann vielleicht :).

Mural Old Man's Bar Canggu

Old Man’s Bar in Canggu

 

Batu Bolong Surf Break

Gleich am zweiten Tag unseres Aufenthalts entscheiden wir uns früh am Morgen zum Batu Bolong Surfstrand zu fahren. Dementsprechend geht es noch vor dem Frühstück, gegen 7:30 Uhr, in Richtung Beach. Simon, mit seinem Surfbrettchen, begleitet uns. Leider deckt sich die mobile Voraussage nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten. Das Wasser ist rau, die Strömungen und der Wind recht stark. Nach anfänglichem Zögern wagen wir uns trotzdem ins Wasser.

Keine Minute vergeht und die ersten Brecher haben uns ordentlich durchgespült. Schon witzig, wenn man noch nicht mal rausgepaddelt ist, aber schon ordentlich am Pumpen ist. Zäh wie wir sind, versuchen wir es trotzdem – mit mäßigem Erfolg. Dachten wir bei den letzten Surfgängen noch wir hätten den Bogen langsam raus, wurden wir heute eines Besseren belehrt. Wir erwischen nahezu keine Welle, dafür erwischen die Wellen uns. Man könnte also bilanzieren, wir haben Lehrgeld gezahlt.

Auch die kommenden Tage, sieht das Break recht wild aus und wir beschließen auf bessere Bedingungen zu warten. Für wirklich fortgeschrittene Surfer dürften die Verhältnisse keine großen Probleme darstellen, mit den fetten Longboards allerdings wird man zum Spielball der Wellen.

 

Free Yoga im Samadi Bali

Immer mittwochs um 17:30 Uhr bietet der örtliche Yoga Tempel Samadi einen Kurs für lau an. Eifrige Schwaben, wie wir sie sind, lassen sich das natürlich nicht entgehen. Aber auch die Schweizer Fraktion der Villa lässt sich nicht zweimal bitten. Auch unser Hamburger Leuchtturm ist nach anfänglicher Skepsis an Bord.

Wieder eine neue Erfahrung für mich. Alle anderen sind mehr oder weniger alte Yoga Hasen, lediglich Simon, ebenfalls Anfänger, teilt meine Aufregung. Das dürft ihr nicht falsch verstehen, ich habe mich wirklich auf die Yoga Session gefreut. Dennoch war ich leicht nervös. Als alter Fußballer, der normalerweise nicht einmal zwei Minuten im Schneidersitz sitzen geschweige denn seine Zehenspitzen beim Beugen berühren kann, hatte ich leichte Bedenken bezüglich meiner Yoga Tauglichkeit.

Wie so oft, verpuffte die Aufregung relativ schnell und ich ließ mich voll auf das Yoga Projekt ein. Die Übungen waren weniger anspruchsvoll als meditativ. Daher konnte ich in der Stunde wirklich hervorragend abschalten und mich entspannen. Das einzige Manko waren die Mosquitos, die einen immer wieder aus der Meditation rissen.

Abschließend muss ich gestehen, dass ich es ziemlich cool fand und nicht nein sagen werde, wenn die nächste Session auf dem Programm steht. Auch Hannah und der Rest der Crew teilt meine Meinung.

Witzigerweise habe ich während der tiefen Konzentration richtig Bock auf ein kaltes Bier und ne Kippe entwickelt. Diesem Bedürfnis kommen wir im Anschluss an den Kurs natürlich nach. Im Grunde wie beim Fußball – erst Training, dann Bier! Gibts eigentlich Bier Yoga? Das wär meins!

 

The Lawn – Sunset

Auch für den letzten Abend haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. In einer der angesagtesten Bars am Batu Bolong Beach, vermutlich sogar auf Bali, wollen wir alle gemeinsam den Sonnenuntergang erleben. The Lawn ist dafür wirklich die perfekte Location. Die supergemütliche Loungeatmosphäre und die fein selektierte Old School Musik lassen uns schnell auf den Chillout Vibe einsteigen. Um das ganze wirklich perfekt zu machen, folgt kurz darauf einer der atemberaubendsten Sonnenuntergänge Balis. Die zahllosen verschiedenen Rottöne tauchen die Bar in ein paradiesisches Licht, bei dem wir mit unserem isotonischen Sportgetränk anstoßen. Prost!

So genießen wir das süße Leben, bei gesalzenen Preisen. Für ein Bier muss man hier rund doppelt so viel wie üblich berappen, was uns an diesem Abend nicht weiter stören soll. Alle gemeinsam stoßen wir an und lassen die vergangene Woche Revue passieren. Es sind gemischte Gefühle an diesem Abend, denn das WG Leben hat uns wirklich gefesselt, dennoch müssen wir wieder Abschied nehmen. Wie heißt es so schön – the show must go on!

Sonnenuntergang im The Lawn

Bilderbuch Sonnenuntergang – The Lawn

 

Party in Canggu

Unser letzter Abend in Canggu

 

Hangout im the Lawn Canggu

Da lassen wir es natürlich krachen!

 

Fazit

Neue Freunde und ein unglaublicher Abschluss unseres Bali Trips. Zwar haben wir nach Canggu noch zwei Tage in Kuta, bevor es dann nach Bangkok geht, dennoch war unser Aufenthalt in der Coconut Villa das große Finale, der Klimax, unseres Bali Trips. Danach fällt die Spannung ab und es folgt der Ausklang (wenn man es denn einmal mit der Dramaturgie des Theaters beschreiben möchte).

Wie man es dem bisherigen Text schon entlesen kann, haben wir alle Bewohner der Coconut Villa wirklich ins Herz geschlossen, außer vielleicht das fliegende Rieseninsekt auf der Terrasse. Wobei ich auch diesem für ein paar unvergessliche Momente danken möchte, als es zum Beipsiel Hannah vom Stuhl warf oder versuchte unter ihr Kleid zu fliegen. Ihr könnt es euch denken, zumindest ich hatte Spaß.

Nun aber zurück zum Thema. Canggu ist wirklich cool, hipp und trendy, und bietet somit die perfekte Basis für Expats in Bali. Will man jedoch das wirkliche Bali und dessen Einwohner kennenlernen muss man diese bereits geschmückten Pfade verlassen. Dennoch ist ein Aufenthalt in oder um Canggu natürlich Pflicht und keineswegs verschwendete Zeit. Man merkt einfach, dass sich dort etwas bewegt, etwas passiert. Und das ist extrem ansteckend. Wir sind sicher, hier entstehen Geschäftsideen mit Zukunft.

Nun zu guter Letzt, möchten wir Angi, Melli, Pam und Flo wirklich herzlich danken. Es hat viel Spaß gemacht und ich bin sicher unsere Wege kreuzen sich irgendwo auf der Welt nochmal. Wir sind gespannt, wie sich die Zukunft für uns alle gestaltet und werden das natürlich intensiv verfolgen.

 

Gossip

Hannah verteilt Fäuste – Gerade als wir auf dem Weg nach Tanah Lot (wunderbare Tempelanlage) waren, meinte Hannah es mit einer asiatischen Riesenhornisse aufnehmen zu müssen. In Chuck Norris Manier klatsche sie die Hornisse, auf dem Roller sitzend, in die ewigen Jagdgründe. Bei 50km/h war es ein jähes Ende für unseren kleinen Insektenfreund. Lediglich seinen Stachel ließ er in Hannahs Daumen zurück, der in der Folge anschwoll, wie ein kleiner roter Luftballon. Draufgängertum hin oder her, es war das Ende unseres Trips zum Tempel. Glücklicherweise bin ich ein guter Medizinmann und begann sofort die Therapie mit kaltem Bier.

Hundefleisch und andere Leckereien – Nachdem mich inzwischen zahlreiche Freunde darüber informiert haben und ich selbst davon gelesen habe, dass hinterlistige Verkäufer auf Bali wohl häufiger Hund verkosten lassen, kann ich nur sagen – wir leben noch. Allerdings gehe ich auch nicht davon aus, Hund gegessen zu haben, da bei den meisten Verkäufern auch etliche Einheimische gegessen haben. Zudem haben wir uns größtenteils auf vegetarische Kost oder Fisch beschränkt.

Draufgänger Hannah Part 2 – Wie oben bereits erwähnt, waren wir wieder Surfen. Als Hannah das Wasser verlassen wollte, hatte Neptun persönlich wohl etwas dagegen. Jedenfalls schickte der Meeresgott eine beachtliche Welle, welche direkt am Strand über Hannah zusammenklappte. Selbst zwei Tage später hatte die Arme noch Sand in den Ohren. Seit dem steht sie auch dem Surfen nicht mehr 100% positiv gegenüber. Aber das wird schon wieder :).

Key-Word Optimierung auf Bier – Eben habe ich den Text nochmal gegengelesen und musste erschrocken feststellen, dass die wunderbare Hopfenbrause eine durchaus zentrale Rolle in diesem Artikel spielt. Naja, vergelt’s Gott, irgendwie muss man die Nährstoffe, die man so verschwitzt ja wieder zuführen.

Das war unsere Geschichte aus Canggu. Nun geht’s weiter nach Kuta und anschließend nach Bangkok. Von dort wird es sicherlich wieder spannende Erlebnisse von uns geben. Bleibt dran und bis bald.

Sunset Bali Canggu

Und nochmal von der anderen Perspektive – Bierchen und Sonnenuntergang

 

Bali Beach Boys

Balis Beard Beach Boys

 

Bali Sonnenuntergang

Und weils so schön war, nochmal ein Bild vom Sonnenuntergang

 

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