Campen in Neuseeland - How to

Campen in Neuseeland - How to


Neuseeland bereisen - uns war von Anfang an klar wie das aussehen sollte - Nur wir zwei und ein Auto!

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten in Neuseeland an ein Fahrzeug zu kommen, die eine ist es zu mieten und die andere ist es zu kaufen. Beides ist relativ einfach, durchforstet man das Internet findet man zum einen sehr viele Mietanbieter und zum anderen viele Auktionsseiten um ein Auto zu kaufen. Das Prinzip hinter dem Autokauf ist sehr einfach, man kauft und verkauft es am besten für den gleichen Preis und kommt am Ende somit auf Null raus. Lediglich die Versicherungsgebühr muss bezahlt werden und das auch nur, wenn man eine Versicherung abschließt.

Wir waren Schisser und haben uns das nicht so wirklich getraut :-) Im Nachhinein müssen wir sagen, machen das wirklich sehr viele Leute und es scheint auch wirklich super gut zu funktionieren. Die einen kaufen sich ein kleinen Hippie-Camper mit Schlafoption, andere kaufen sich nur ein kleines Auto und holen sich ein Zelt dazu. Der Wiederverkauf funktioniert wohl auch relativ reibungslos und so scheint dies wirklich eine super Option zu sein, wenn man mit ganz kleinem Geldbeutel unterwegs ist.

Hat man sich nun das für einen selbst passende Gefährt rausgesucht, kann der Campingspaß beginnen.

Neuseeland ist ein richtiges Camper Paradies, im ganzen Land verteilt liegen unzählige Campingplätze, meist an atemberaubenden Plätzen umgeben von wunderschöner Natur.

Es gibt drei Kategorien an Campingplätzen - kostenfreie, kostengünstige (10-15$ pP) und "teure" Holiday Parks (15-50$ pP).  Natürlich unterscheiden sie sich nicht nur im Preis, sondern auch in der Austattung (Toiletten, warme Duschen, Küche, Waschmaschine und Strom). Nicht jeder Campingplatz darf von jedem benutzt werden, es gibt einige die nur von sogenannten "self-contained" Fahrzeugen angefahren werden dürfen. Self-contained heißt in diesem Fall, dass man über ein Fahrzeug mit eigener Toilette und einem entsprechendem Zertifikat verfügt. Die meisten kostenfreien Campingplätze dürfen nur von dieser Art von Fahrzeugen angefahren werden. Aber keine Angst es gibt noch genügend andere Camps, nur die kostenfreien werden etwas rar.

Unser Tipp: Macht euch davor Gedanken
  • Self-contained Camper + Alle Camps (vor allem kostenfreie!)
  • Non-self-contained Camper/Zelt + hauptsächlich kostenpflichtige Camps

Wir haben uns für beide Alternativen entschieden, auf der Nordinsel haben wir ein Auto mit Zelt auf dem Dach - natürlich non-self-contained. Da es auf der Nordinsel zu der Zeit in der wir sie bereisen noch sehr warm ist (März) wollten wir hier keinen teueren Campervan mieten. Bisher haben wir nur positive Erfahrung sammeln können, von jeder Campsite Art ist was dabei. Für die Südinsel haben wir einen Jucy Condor Camper gebucht, hier sind wir nämlich zu dritt und die Temperaturen werden fallen, sodass wir hier auf einen geräumigen Camper zurückgreifen (self-contained). Sobald wir die Südinsel bereist haben berichten wir hier natürlich über unsere Erfahrungen. Mehr Infos zu unseren Campern findet ihr übrigen unter "Wicked Camper" und "Jucy Condo".

Auffinden von Campingplätzen

Das Auffinden von Campingplätzen ist ein Kinderspiel, holt euch einfach die App "CamperMate" oder "Camping NZ". Hier sind die so gut wie alle Campsites eingezeichnet mit Kontaktdaten und Bewertung. Diese Apps enthalten aber nicht nur die Campsites sondern auch noch viele weitere Dinge wie öffentliche Toiletten, Tankstellen, Wifi Spots und Supermärkte.... Da diese Apps keine integrierte Navigation haben, lädt man sich am besten noch eine Offline-Navigationsapp (wir nutzen MapsMe) runter. Für diejenigen, die kein Handy haben oder schlicht nicht gerne damit zusammenarbeiten sollte das Auffinden von Campingplätzen aber auch kein Problem darstellen. So gut wie alle Camps sind ausgeschildert und jedes Städtchen verfügt über eine Touristeninformation die gerne Infos über vorhanden Camps weitergibt und manchmal sind sogar kleine Geheimtipps dabei :-)


Reservieren oder nicht?

In der Hochsaison sollte man evtl. das ein oder andere Camp vorreservieren, wir waren im März/April unterwegs und haben nie reserviert. Wir sind einfach losgefahren und haben bis auf eine Ausnahme immer einen Stellplatz bekommen. Generell kann man sagen, dass zu dieser Zeit wenig los war, die Camps waren meistens nur 1/3 gefüllt.

Unsere Campingplätze

Welche Camps wir besucht haben und ob wir zufreiden waren könnt ihr unter "Unsere Campsites" nachlesen.

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